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Vor dem Fest: Gemütlichkeit und Geschenke im Sportinternat

Weihnachtsfeier 2019

Weihnachtsbaum und Tischschmuck, Raclette-Grills mit Fleisch, Gemüse und Käse. Es war bestens angerichtet im Sportinternat zur Weihnachtsfeier, die wie andernorts auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt wurde, zum Klönen und Quatschen sowie zum Danke sagen. Geschenke gab es natürlich auch.

Uwe Peppenhorst brachte solche als Anerkennung für das Geleistete dem Team der Betreuerinnen und Betreuer um die Internatsleiterin Ruth Funk mit. Der Geschäftsführer des Internatsträgers – dem Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster – kann sehr gut einschätzen, was Tag für Tag an Anforderungen auf alle zukommt. Und wie Tag für Tag trotzdem eine Atmosphäre geschaffen wird, die das bewährte Klima in den Räumlichkeiten des Lettischen Centrums prägt.

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Peppenhorst (Foto) dankte auch den jungen Sportassen, die bei aller Vielfalt der Charaktere ein sehr tragfähiges Miteinander prägen. Auch dafür muss jeder und jede Tag für Tag einstehen.

Elternvertreterin Tanja Habig, die Mutter der 16-jährigen Rudersportlerin Ruby Habig, verschenkte auch etwas im Namen aller Erziehungsberechtigten – diverse Gutscheine sind nun vom Betreuerteam einzulösen und verschiedene Leckereien zu genießen.

Selbst kurz vor den Feiertagen und dem Jahresende sind manche Athletinnen noch gefordert. So stellen sich Ammely Meis, Maya Sendner und Sophia Fallah (alle Jahrgang 2004) im Lehrgang des deutschen Volleyballverbandes den Einheiten. Tom Limberg, Torwart der Bundesliga-A-Junioren des SC Preußen Münster und im Internat gemeinsam mit Kristi Kubesova zum Sprecher der Aktiven gewählt, verpasste wegen einer Klassenfahrt den Abend. Überhaupt dürften die Ferien wieder überschaubar werden für die meisten Internatler, weshalb der Betrieb an der Salzmannstraße am 2. Januar 2020 wieder aufgenommen wird.

Dann nicht mehr in der Verantwortung ist Ingrid Schumacher. Die Mitte 2017 in die Einrichtung gekommene Münsteranerin ergreift im neuen Jahr die selten gebotene Chance, als ausgebildete Reittherapeutin tätig zu werden. Im Gut Kinderhaus der Westfalenfleiß GmbH. „So ganz verlasse ich das Sportinternat aber nicht“, sagte Ingrid Schumacher. „Ich bin froh, durch Dienste an Wochenenden den Kontakt halten zu können.“

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Carola Knüpfer (50, rechts -- hier mit Sportlerin Erika Kildau)

Mit Carola Knüpfer (50) steigt eine ausgebildete Freizeitpädagogin und selbstständige Reha-Trainerin mit 20 Stunden je Monat im Team ein. Die ehemalige Leistungssportlerin aus Dresden, die einst selbst in einem Sportinternat lebte, bis zum Alter von 17 Jahren als Eisschnellläuferin gefordert war und 1986 gemeinsam mit ihren Eltern in den (damaligen) Westen kam, wohnt in Borken und will nach Münster ziehen.

Mögliche neue Internatler saßen übrigens auch schon an den Tischen: Die aus Kassel angereisten Rudersportler David und Emanuel Wieczorek, Zwillinge aus dem Jahrgang 2004, weilten zur „Schnupperwoche“ in Münster und überlegen dann später daheim, ob sie zum Schuljahr 2020/21 den Wechsel vollziehen wollen.

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