Viele Erfolge und ein stabiler Haushalt: Trägerverein bleibt in den bewährten Händen

Peter Bochnia, Karin Reismann

Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann (Foto rechts) und ihre beiden Mitstreiter Peter Bochnia (Foto links) sowie Uwe Peppenhorst sind weitere zwei Jahre für die Belange des münsterischen Sportinternats verantwortlich. In den Räumlichkeiten der LVM Versicherung wurde das Trio am 13. Juni 2018 von der  Mitgliederversammlung des Internatsträgers, dem Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster, wiedergewählt.

Karin Reismann rückte 2014 ins Amt der 1. Vorsitzenden, Peter Bochnia kam 2016 als 2. Vorsitzender. Geschäftsführer Uwe Peppenhorst, der aus Krankheitsgründen bei der Versammlung fehlte und in Abwesenheit gewählt wurde, ist am längsten dabei als treibende Kraft. „Ich schaue mit einer gehörigen Portion Stolz auf das letzte Jahr“, sagte Reismann und nannte die Feiern zum zehnjährigen Jubiläum ebenso wie die Tatsache, „dass wir den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser geführt haben.“

Zäsur in 2020 möglich

Reismann sprach für sich und ihr Team, dass die gemeisame Kandidatur die letzte Amtperiode einläute. 2020 müssten andere Weichen gestellt werden, auch personell. Der einst entworfene Plan, nachdem die Stadt Münster die Trägerschaft übernehmen soll, scheint kaum eine Realisierung zu finden. Möglich sei aber, dass die Kommune für drei bis fünf Jahre einen hauptamtlichen Geschäftsführer bezahlt.

Zukunftsmusik ist auch die von mehreren Seiten entworfene Idee, mit dem Sportinternat in 2022 nach dem Auslaufen des Mietvertrags mit dem Lettischen Centrum in die DJK-Sportschule umzuziehen, also zurück in die Keimzelle des Internats mit numehr gänzlich anderen räumlichen und logistischen Möglichkeiten.

Zehn ziehen aus

Das sportlich herausragend erfolgreiche Jahr 2017 war vor vielen Sportlerinnen und Sportlern aus dem Internat ebenso Thema wie der erfreulich stabile Haushalt. Reismann dankte besonders Internatsleiterin Ruth Funk und ihrem bewährten Team, dem Pia Holzgreve mit einer 30-Stunden-Stelle bis Mitte Dezember 2018 mindestens erhalten bleibt. Die ehemalige Volleyballerin rückte wie berichtet an die Stelle der längerfristig ausfallenden Anne Quambusch-Rapaud. Betreuer Detlef von Delft bleibt nach dem Eintritt ins Rentenalter als freier Mitarbeiter der Einrichtung treu.

Zehn der 25 Internatsbewohnerinnen und -bewohner ziehen in Kürze und nach dem bestandenen Abitur weg von der Salzmannstraße. Fest einzuplanen als Neuzugänge sind fünf Volleyballerinnen und eine Rudersportlerin, weitere Kandidaten kommen aus den Sportarten Basketball, Leichtathletik und Volleyball.

Hohe Stabilität im Haushalt

Im letzten Geschäftsjahr nahm der Verein mehr Geld ein, als er ausgab – rund 13.000 Euro nämlich. Ausgaben in Höhe von 411.541,53 Euro standen Einnahmen in Höhe von 424.554,77 Euro gegenüber. Peter Bochnia wertete erfreut, „dass wir gesund unterwegs sind und unser Haushalt eine hohe Stabilität aufweist.“ Die Rücklagen wuchsen auf den Betrag von jetzt rund 58.600 Euro.

Für 2018 geplant und errechnet ist ein Einnahmeposten in Höhe von 419.500 Euro, dem absehbare Ausgaben in Höhe von 433.300 Euro gegenüber stehen. Um nicht mit der kleinen Unterdeckung leben zu müssen, laufen Gespräche mit dem Ziel, auf Einnahmen in Höhe von 434.000 Euro zu kommen.

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