Nach dem Abi bleiben zwei Volleyball-Asse dem USC und Münster treu

Luisa Keller (l.), Lina Alsmeier

Nach Lina Alsmeier (Foto, rechts) hat jetzt auch ihre Sportinternats-Mitbewohnerin Luisa Keller (links) ihre nähere sportliche Zukunft festgezurrt. Während die 18-jährige Lina nach dem Abitur auf der NRW-Sportschule Pascal-Gymnasium weitere drei Jahre beim USC Münster in der Volleyball-Bundesliga spielt, hat sich die 17-jährige Luisa für zwei nächste Spielzeiten an den Club gebunden, der sich zuvor stark um diese Vertragsverlängerungen bemüht hatte.

Die „Unabhängigen“ haben am 3. April mit dem 2:3 im Playoff-Viertelfinale gegen den Favoriten Schwerin die Saison beendet – nach der zweiten Niederlage in diesem ungleichen Duell. Das junge Duo spielte sich mehr und mehr in den Fokus in der höchsten Liga und machte weit über Münster hinaus auf sich aufmerksam. USC-Coach Teun Buijs und USC-Sportchef Axel Büring erklärten frühzeitig, mittelfristig auf beide setzen zu wollen.

Das Duo eifert mit dieser Entscheidung anderen erfolgreichen Internatlerinnen nach, die sich während ihrer Zeit in der Einrichtung für höhere sportliche Aufgaben empfohlen haben und danach im Profi-Sport ihren Weg gingen.

„Der richtige Verein“

„Der USC ist für mich der richtige Verein“, sagte die aus Emsbüren stammende Universalspielerin Lina. „Es ist mir sehr wichtig, dass ich mich im Verein, in der Mannschaft und auch in der Stadt wohlfühle. Münster und der USC bieten mir das.“ Lina plant nun, ab Herbst 2019 an der WWU Münster ein Studium aufzunehmen.

Trainer Buijs, der Talent-Förderer aus den Niederlanden, wollte Lina Alsmeier unbedingt halten: „Vor zwei Jahren haben wir gemeinsam beim USC einen Plan entwickelt. Lina ist ein wichtiger Baustein in diesem Plan. Wir entwickeln ein Team mit Perspektive für die Zukunft.“

Ein Jahr auf den Sport konzentrieren

Die gleichfalls Mitte 2016 ins Sportinternat gezogene Pascal-Gymnasialschülerin Luisa Keller macht den nächsten Schritt nach dem Abi und dem Auszug aus dem Internat gleichfalls an bekannter Stelle. Die junge Angreiferin, die laut USC-Präsident Martin Gesigora „mit ihrer Energie bis auf die Tribüne jeden anstecken kann“, will sich eine Saison lang auf den Volleyball konzentrieren und „mir das passende Studienfach suchen. Dass ich in Münster bleiben wollte, war für mich eigentlich schon von Anfang an klar. Das Team ist spitze. Trainerteam und Staff ebenfalls.“

Chefcoach Buijs sagte laut Vereinsmitteilung: „Sie ist eines der größten Talente im deutschen Volleyball und hat eine große Karriere vor sich. Ihre Profilaufbahn begann hier beim USC. Ich bin froh, dass sie noch bei uns bleibt. Sie will immer gewinnen. Es macht großen Spaß mit ihr zu arbeiten und sie im Team zu haben.“

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