In Münster am Ball und im Sportinternat mitverantwortlich: Tammy Eppert rückt ins Betreuungs-Team

Tammy Eppert

In einigen münsterischen Sporthallen ist Tammy Eppert (Foto) längst Dauergast in ihrer Freizeit. Beruflich betrachtet wird die 27 Jahre alte gebürtige Wolfenbüttelerin nun im Sportinternat an der Salzmannstraße heimisch: Die Erziehungswissenschaftlerin gehört neuerdings zum Team der Betreuerinnen und Betreuer und wird stellvertretende Internatsleiterin. Tammy Eppert tritt die Nachfolge der aus Münster wegziehenden Anne Rapaud an.

„Als ich las, dass es hier diese Chance gibt, fühlte ich mich direkt angesprochen und habe mich schnell beworben“, sagt Tammy Eppert, die in Münster lebt, seitdem sie des Masterstudiums wegen – Schwerpunkte Sozialpädagogik und Psychologie – in die Unistadt gezogen war. „Gefühlt ist diese Stelle genau auf mich zugeschnitten.“ Und nach den ersten Tagen im neuen Kreis weiß sie bereits die „überaus familiäre Atmosphäre“ zu schätzen, die ihr den Einstieg leicht machte. „Alle waren sofort herzlich, persönlich und positiv.“

Berufserfahrung in Berlin 

Die Sportszene ist ihr keineswegs fremd, die pädagogische Arbeit ebensowenig. Als Zwölfjährige nahm Tammy Eppert im Rahmen einer Schul-AG erstmals den Basketball in die Hände und blieb dem schnellen Mannschaftssport treu. Erst im MTV ihrer Heimatstadt, später in Chemnitz und jetzt in Münster in der Landesliga-Zweiten des UBC, wo sie als geschickte Ballverteilerin den Aufbaupart übernimmt.

Nach dem Abitur verbrachte Tammy Eppert ein Jahr in Rom als Au-pair, betreute Kinder, lernte Italienisch und sprach mit der Zeit auch fließend englisch. An der TU Chemnitz nahm sie dann den Bachelorstudiengang Pägagogik auf, wechselte nach dem Abschluss nach Berlin, um ein Jahr in der Kinder- und Jugendhilfe die lehrreiche wie ambitionierte Praxis im Alltag zu erleben. „Berufserfahrung zu bekommen, war mir enorm wichtig.“ Danach wusste sie, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hatte.

Der führte sie weiter nach Münster zur Uni, zum UBC und vorerst schlussendlich ins Internat. „Hier leben alle wie in einer großen Familie, mit klaren Strukturen und sehr vielfältigen Herausforderungen. Die jungen Sportlerinnen und Sportler stellen sich ja einer Dreifachbelastung – der schulischen Ausbildung, dem sportlichen Weiterkommen und der persönlichen Entwicklung. Diese Prozesse zu begleiten und zu steuern scheint mir sehr reizvoll.“ Tammy Eppert will sich motiviert einbringen als eine noch junge Betreuerin, die sich „mit innerer Ruhe viel Zeit nehmen wird für jeden und jede.“

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