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Luisa und Lina sind dabei: Deutschlands U-18-Volleyballerinnen stellen sich den EM-Prüfungen

Volleybälle

Fünf Partien in nur sechs Tagen – und danach geht es im besten Fall noch weiter. Das Programm der Europameisterschaft für die U-18-Volleyballerinnen hat es in sich. Deutschland spielt vom 1. bis 6. April zunächst in der Vorrunde und geht die Begegnungen mit zwei Internatsbewohnerinnen an. Luisa Keller und Lina Alsmeier vom USC Münster sind von Bundestrainer Jens Tietböhl nominiert worden.

Der DVV-Kader hat eine Hammer-Gruppe erwischt. In Arnheim, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Gelderland, geht es nacheinander gegen die Türkei, Italien, Gastgeber Niederlande, Russland und Bulgarien. Insgesamt nehmen zwölf Teams an der EM-Endrunde teil, die in zwei Gruppen zu je sechs Teams aufgeteilt sind.

Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten qualifizieren sich für das Halbfinale und spielen im Anschluss um die Medaillen. Die Gruppendritten und Gruppenvierten stehen in den Spielen um die Plätze fünf bis acht. Die ersten sechs Teams der EM lösen automatisch das Ticket für die Weltmeisterschaft in Argentinien (18. bis 27. August).

Tietböhl hat den, anfangs größeren, Kader im Bundesleistungszentrum Kienbaum auf die EM vorbereitet sowie in Freundschaftsländerspielen gegen Polen in Nordhorn (3:1 und 1:3) sowie in Emlichheim (3:2) aufs Feld geschickt. Der Coach sagte gegenüber dem Verband: „Das Team ist unglaublich lebendig und laut, voller Energie und wir möchten das positiv verstärken. Es gibt bei diesem Turnier und in unserer Gruppe keine leichten Gegner mehr.“  

Der  deutsche U-18-Kader: Zuspiel: Corina Glaab (Rote Raben Vilsbiburg), Roxana Vogel (SC Potsdam) – Annahme-Außen/Diagonal: Linda Bock (Skurios Volleys Borken), Emma Cyris (VC Olympia Berlin/VC Bitterfeld-Wolfen), Lina Alsmeier (USC Münster/FC Leschede), Franziska Nitsche (VC Olympia Dresden), Luisa Keller (USC Münster/USC Braunschweig), Romy Jatzko (VC Olympia Berlin/RPB Berlin) – Mittelblock: Josepha Bock (VC Olympia Berlin/VC Bitterfeld-Wolfen), Camilla Weitzel (VC Olympia Dresden), Juliane Noack (VC Olympia Berlin/BBSC Berlin) – Libera: Patrizia Nestler (VC Olympia Dresden)

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