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Die Münsteranerin Pia Müller rückt neu ins Betreuungsteam des Sportinternats

Pia Müller

Mit Beginn des Schuljahres 2022/23 kommen selbstverständlich neue Athletinnen und Athleten ins Sportinternat – aber nicht nur: Pia Müller (Foto) aus Münster rückt ins Betreuungsteam von Internatsleiterin Ruth Funk. Die 29-Jährige stellt sich motiviert einem nächsten Lebensabschnitt und tritt auf einer vollen Stelle und mit großer Neugier an der Salzmannstraße an.

Die bisher als stellvertretende Teamleiterin verantwortliche Tammy Eppert wird Mutter und verlässt für eine gewisse Zeit das Internat. Auch ihre Aufgaben übernimmt Pia Müller.

Motivierende Herausforderungen

„Ich weiß, dass ich vor vielen neuen und großen Herausforderungen stehe“, sagt Pia Müller. „Aber genau das reizt mich enorm. Und nach den ersten Tagen kann ich sagen, dass mir alle Kolleginnen und Kollegen hier ein gutes Gefühl geben.“ Ins Neuland zieht sie mithin ganz bewusst – zuletzt war Pia Müller im Schuldienst und als Lehrerin am Anne-Frank-Berufskolleg tätig, das in Münster an zwei Standorten präsent ist.

Nach ihrem Referendariat dort blieb Pia Müller für ein Jahr in der Einrichtung. Qualifiziert hatte sie sich zuvor mit dem Studium der Fächer Biologie und Ernährungs- sowie Hauswirtschaftswissenschaften mit dem Ziel, ans Berufskolleg zu gehen. Auch als Erzieherin hat sie früher bereits gearbeitet.

„Das Internatsleben stellt mir ganz andere Aufgaben, darüber bin ich mir im Klaren. Als ich die Anzeige mit dem Stellenangebot las, fühlte ich mich direkt angesprochen“, sagt Pia Müller, die ihre Entschlossenheit dann auch im Einstellungsprozess spüren ließ. „Mit 29 bin ich nicht allzu weit weg von den Schülerinnen und Schülern hier. Und seit meiner Zeit als Studierende weiß ich, was es bedeutet, Leistungssport und Lernen zusammenbringen zu müssen.“

Im Spitzensport auf ungewöhnlichem Weg

Pia Müller widmete sich an der WWU auf Spitzensportniveau der eher ungewöhnlichen Disziplin namens Natural Bodybuilding. Oder, wie sie selbst sagt: „Dopingfreies Bodybuilding.“ Die Kunst nämlich, im relativ kurzen Wettkampf auf Meisterschaften zu zeigen, was zuvor in etlichen Krafttrainings- und Ausdauereinheiten erlernt wurde. Mit exakter Abstimmung der Ernährung und einer enormen Fähigkeit, die mentale Kraft aufzubringen, die erforderlich ist.

„Ich habe erlebt, was es mit sich bringt, sich täglich dem Sport und dann auch den Wettkämpfen zu stellen. Und dabei noch allen Anforderungen gerecht werden zu müssen.“ Nun will sie den Internatlerinnen und Internatlern helfen, den Spagat hinzubekommen.

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