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Anstrengende Europatour: Wiebke Silge im DVV-Dauerdienst

Mittelblockerin Wiebke Silge (USC Münster) schiebt Dauerdienste in Sachen Volleyball: Die 17 Jahre junge Internatsbewohnerin eilt für die deutschen Auswahlteams in Europa von Termin zu Termin.

Mit der verjüngten A-Nationalmannschaft – Durchschnittsalter knapp über 21 Jahre – gab es am 13. Juni 2014 in der European League die erste Niederlage mit dem 1:3 (20:25, 18:25, 26:24, 20:25) gegen Gastgeber Griechenland. In Larissa wird am 15. Juni 2014 auch die zweite Partie dieser Konkurrenten gespielt. Den DVV-Frauen, die in anderer Besetzung die ersten beiden Partien dieses Wettbewerbs gegen Spanien in Stuttgart mit jeweils 3:0 gewonnen hatten, merkte man an, dass sie erstmals in dieser Formation agierten. Die Fehlerquote war hoch.

Gemeinsam mit der bisherigen Team- und Internatskollegin Louisa Lippmann (künftige Dresdner SC) sowie Jennifer Geerties, Berit Kauffeldt, Lena Möllers, Laura Weihenmaier und Libero Lenka Dürr stand Wiebke in der Startformation, die Co-Trainer Felix Koslowski für den urlaubenden Giovanni Guidetti coachte.

Koslowski wertete gegenüber dem DVV: „Es war der erwartet schwierige Start, wenn man nur sehr wenige Trainingseinheiten zusammen hat. Wir waren insgesamt zu nervös und haben dadurch viel zu viele Fehler gemacht. Aber deswegen spielen wir ja diese European League, damit die vielen jungen Spielerinnen wichtige Erfahrungen sammeln können.“ Und Wiebke wird zitiert mit den Worten: „Es waren einfach zu viele Eigenfehler heute von uns, so kann man auch nicht gewinnen. Aber wir wissen auch, dass wir uns als Team in der kommenden Zeit entwickeln und immer besser werden. Und dann kommen auch wieder positivere Ergebnisse.“

Bereits am 16. Juni muss sich Wiebke wieder den Anforderungen der Juniorinnen-Nationalmannschaft stellen, denn U19-Bundestrainer Alessandro Beltrami bittet zum Lehrgang nach Berlin, dem weitere Maßnahmen in Schwerin und Kienbaum folgen bis zum 9. Juli. Direkt im Anschluss steht für das Aufgebot, in das auch die bisherigen Internatsschülerinnen Irina Kemmsies und Julia Schaefer berufen wurden, in Moskau die zweite Chance an, doch noch einen Platz für die Europameisterschaften (16. bis 24. August 2014 in Tartu/Estland) und Tampere/Finnland) zu ergattern.

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