Karin Reismann führt den Verein zur Förderung des Leistungssports

Vorstand Verein zur Förderung des Leistungssports April 2014

Der Verein zur Förderung des Leistungssports in Münster, seit 2009 Träger des Sportinternats an der Salzmannstraße, wird in den nächsten zwei Jahren von Bürgermeisterin Karin Reismann geführt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende wurde von der Mitgliederversammlung in den Räumen der Stadtwerke Münster als Nachfolgerin von Günter Schulze Blasum gewählt.

Der 75 Jahre alte erfahrene Kommunalpolitiker stellte sich nach über zehn Jahren an der Spitze des Vereins nicht mehr zur Wahl. „Ich fühle mich fit und beteilige mich auch künftig gerne“, machte Schulze Blasum den Weg frei für die folgende Wahl zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme im Vorstand, dessen Zusammenarbeit er als „außerordentlich gut“ charakterisierte.

Unser Bild zeigt (v. links) Ludger Tovar, Elke Kleinschmidt, Günter Schulze Blasum, Karin Reismann, Uwe Peppenhorst.

Mit Karin Reismann, in Münster bekannt als Sport-Bürgermeisterin, den wiedergewählten Ludger Tovar (stellvertretender Vorsitzender) und Uwe Peppenhorst (Geschäftsführer) sowie der neuen Beisitzerin Elke Kleinschmidt und eben Schulze Blasum steht ein Quintett parat für die Arbeit bis 2016. Der bisherige Beisitzer Dietmar Wiese, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Münster, kandidierte nicht mehr. Die Diplom-Pädagogin Elke Kleinschmidt, sachkundige Bürgerin der SPD im Sportausschuss des Rates, ist A-Lizenztrainerin im Badminton und für den Landessportbund in der Vereinsberatung tätig.

Karin Reismann, Günter Schulze Blasum

"Den Verein auf Vordermann gebracht"

„Es ist mir sehr wichtig, dass uns Günter auch künftig unterstützt“, beschrieb Karin Reismann ihren Mitstreiter als unverzichtbare Kraft. „Er und Matthias Fell haben den Verein auf Vordermann gebracht und dafür gesorgt, dass das Internat ein wichtiger Mosaikstein für Westfalen geworden ist.“ Schulze Blasum betonte in seinem letzten Geschäftsbericht für das Jahr 2013 die Wichtigkeit des Internats. „Die jungen Sportlerinnen und Sportler, die sich hier das Rüstzeug für ihr weiteres Leben holen, tun dem Sport in Münster gut.“ Beispielhaft nannte das Spielerinnenquartett des Volleyball-Bundesligisten USC Münster: Irina Kemmsies, Wiebke Silge, Louisa Lippmann und Julia Schaefer stehen mit dem Team im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Schulze Blasum hielt jenen, die mit skeptischem Blick auf die Institution schauen, ein anderes Beispiel entgegen. „Durch diese Sportler kommen erstklassige Trainer nach Münster, also profitiert der gesamte Sport davon.“

Sein Dank galt den vielen am großen Netzwerk beteiligten Stellen, ob Pascal-Gymnasium, Vereine, Unternehmen oder Verbände. „Der größte Dank allerdings geht an unser Internatsteam. Unter Federführung von Ruth Funk wird eine hervorragende Arbeit geleistet“, lobte Schulze Blasum. Internatsleiterin Ruth Funk („Sie waren für mich ein stets ansprechbarer Chef!“) sowie die ehemaligen Internatsbewohnerinnen Louisa Janning, Volleyballerin beim Zweitligisten TV Gladbeck Giants, und Handballerin Yasmin Yusif (Dortmund) überreichten dem Sympathisanten des FC Schalke 04 einen Korb voller königsblauer Devotionalien.

Geschenk der Ehemaligen an Schulze Blasum

Peppenhorst erwartet ausgeglichenen Etat

Die von Schulze Blasum als „geregelte Situation“ beschriebene finanzielle Lage des Fördervereins beleuchtete Uwe Peppenhorst in seinem Bericht. 2012 habe man noch 30.000 Euro aus den Rücklagen nehmen müssen zum Etat-Ausgleich, ein Jahr später standen Ausgaben in Höhe von 310.000 Euro Einnahmen in Höhe von 304.000 Euro gegenüber. „Zwei Sponsoren haben erst Anfang 2014 gezahlt, daher rührt die kleine Unterdeckung“, wusste Peppenhorst. Zudem sind die zugesagten 15.000 Euro der  NRW-Sportstiftung noch nicht geflossen.

„Der Etat 2014 wird ein ausgeglichener sein, da bin ich sehr zuversichtlich“, erläuterte der Geschäftsführer den Haushaltsplan. Den erwarteten Einnahmen (383.000 Euro) stehen geplante Ausgaben in Höhe von 386.000 Euro gegenüber. Der Zuschuss der Stadt Münster beträgt künftig 90.000 Euro pro Jahr statt bisher 40.000 Euro und deckt damit die vom Lettischen Centrum erhobene jährliche Miete.

Von den 28 Schülerinnen und Schülern des Internats werden neun nach dem anstehenden Abitur die Einrichtung verlassen. Mit entsprechend vielen Neuzugängen wird gerechnet, denn auch im neuen Schuljahr sollen 28 Plätze vergeben werden.

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