Unser Team

Auf dem Bild (oben v. links): Lena Janning, Sophia Spielbrink, Ruth Funk, Barbara Schmidt sowie (unten v. links) Andreas Funk, Regina Wieser, Anne Quambusch-Rapaud, Detlef von Delft.

Internatsleiterin Ruth Funk (45) ist seit 2007 dabei, also von Anfang an. Die gebürtige Wiesbadenerin ist Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendtherapeutin. Da sie das pädagogische Konzept des Hauses selbst verfasst hat, weiß sie, dass es mit 40 Wochenstunden oft nicht getan ist. Denn Wünsche und Sorgen der Heranwachsenden kennen keine Pause. Mit der Fachaufsicht beauftragt und in der Betreuung aktiv, kommt sie als erste Repräsentantin der Einrichtung nur ab und an dazu, ihren Hobbys (Laufen, Lesen, Lernen) zu frönen. Eines ihrer Lieblingsmottos lautet: „Hab keine Angst vor Gegenwind. Denke daran, es ist der Gegenwind, und nicht der Rückenwind, der Drachen steigen lässt.“
Seit September 2013 ist Anne Quambusch-Rapaud (54) stellvertretende Internatsleiterin. Die im französischen Lyon Geborene hat zwei Berufe erlernt, den der Erzieherin und den der Textildesignerin. Die Vollzeitbeschäftigte kümmert sich speziell um die Jüngsten im Internat, das sind aktuell Volleyballerinnen. Seit ihrem Start in Münster hat sie natürlich das Radfahren als neues Hobby entdeckt. Kunst und Architektur, Reisen und Wandern in den Alpen, sind ein fester Bestandteil ihres Lebens Durch die sportlichen Tätigkeiten ihrer Kinder im Leistungssport verfügt die dreifache Mutter über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz.
Die gebürtige Münsteranerin Sophia Spielbrink (34) ist seit 2011 am Internat in Vollzeit tätig. Die Ergotherapeutin hat auch eine Ausbildung als Gestaltungstechnische Assistentin absolviert. In ihre Betreuungszuständigkeit fallen speziell die Leichtathleten. Ihr Geschmack und Geschick kommen den Räumen und der Homepage zugute. Dass sie in ihrer Freizeit gerne malt, passt. 2017 nimmt sie eine berufliche Auszeit. Und geht auf Reisen.
andreas funk Ruth Funks Gatte Andreas Funk, ehemaliger Leistungsfußballer und Trainer sowie gelernter Versicherungsfachmann, kümmert sich seit 2010 im Rahmen einer halben Stelle um die Jungs im Internat, als da wären Basketballer und Leichtathleten aktuell. Der in Steinfurt geborene 43-Jährige ist Familienvater durch und durch, da bleibt fürs Zerstreuen und Erholen beim Lesen und Musik hören eher wenig Raum.
Ebenfalls mit 20 Wochenstunden engagiert sich der ausgebildete Lehrer und gelernte Journalist Detlef von Delft (61) im Internat. Im September 2013 stieß der aus Bocholt stammende ehemalige Geschäftsführer des Volleyball-Bundesligisten USC Münster als zweiter Mann zum Team. Und ist erster Ansprechpartner für die Athletinnen und Athleten, die sich dem Boxsport widmen. Von Delft führt in Münster den Verein Germania Mauritz ehrenamtlich und spielt, wenn er mal nicht irgendwo gefordert ist, in seiner Freizeit gerne Volleyball.
Nicht nur im Bereich der Betreuung, sondern mit den „20 Stunden plus X“ pro Woche auch in der Finanzbuchhaltung und Büro-Organisation tätig ist Regina Wieser (45). Die gebürtige Wolfsburgerin ist Industriekauffrau und stieß 2010 zum Team. Dem Sport an sich gehört ihre Leidenschaft. Nach ihrer Zeit als Hochleistungsportlerin im Tennis verbringt sie heute noch viele Stunden als Trainerin auf dem Platz. Im Urlaub geht sie dann gerne Bergwandern. Auch diesbezüglich weiß sie: „Uns halten nur die Grenzen, die wir uns selbst setzen.“
Barbara Schmidt, geborene Spielbrink und die Schwester von Sophia, ist als gelernte Hauswirtschaftsmeisterin seit Januar 2010 stundenweise mit Essen und Trinken für die anderen beschäftigt, für den Einkauf zuständig und gerne auch die Geburtstagskuchen. Sowie für selbstgemachte Marmelade, die im Internat keiner mehr missen möchte. Die 42-Jährige kennt sich aus: „ Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“

Die 24 Jahre alte Lena Janning aus Ibbenbüren kann in ihren zwölf Wochenstunden, die sie seit Anfang 2012 ausfüllt, besonders den Sonntagabend im Internat gestalten. Die Lehramtstudentin (Mathematik und Pädagogik) steht auch für Nachhilfe in Mathe parat. Auf die Uhr sieht auch sie kaum, frei nach dem Motto: „Der Stress von heute ist die gute alte Zeit von morgen.“